samedi, 21 avril 2007

des nouvelles

des nouvelles  de Josefa
pour la traduction, voir en pied de note

Jakobsweg ist Lebensweg

Dieser Satz hat, je länger wir unterwegs waren, immer mehr an Bedeutung gewonnen. Denn der Jakobsweg ist wie der Lebensweg spannend, unplanbar und es kann sich jeden Augenblick etwas ändern. Man weiß nie, was der nächste Tag bringt: Sonne, Regen, Kälte oder Hitze, mit allen Höhen und Tiefen.

Wir hatten den Jakobsweg schon lange im Kopf. Heuer war es endlich so weit. Im Frühjahr buchten wir den Hin- und Rückflug. Am 17.9. flogen wir von Wien nach Barcelona und weiter nach San Sebastian, von dort ging es mit dem Bus zu unserem Ausgangsort Pamplona

Die erste Herausforderung war, die Markierung des Jakobswegs zu finden, aber nachdem wir mit Rucksack und Wanderstock unterwegs waren, wussten die Spanier gleich, was wir suchten. – den „Camino“.
 
Fortan begleitete uns der gelbe Pfeil, das Muschelzeichen und der Gruß „Buen camino“ bis zum Ziel.
Die ersten 100km waren am anstrengensten. Es war sehr heiß und wir hatten unseren Gehrythmus noch nicht gefunden, auch der Zeitrythmus stimmte nicht mit unserem überein. In der Früh wurde es später hell und vor 9 Uhr gab’s oft kein Frühstück, da waren wir meistens schon 2 Stunden unterwegs. Über Mittag wurde Siesta gehalten und am Abend gab’s erst ab 20Uhr das Pilgermenü. Das Essen war köstlich und ausreichend, natürlich gehörte immer eine Flasche Vino tinto dazu.

Bis Burgos führte der Camino durch Weingärten und Mandel- und Feigenbäume vorbei, eine willkommene Stärkung für uns. Aber es gab auch Tage wo wir endlos geradeaus durch öde, kahle Landschaften oder auf steinigen Wegen neben der Landstraße entlang pilgerten. Das war die Zeit wo wir schwiegen und über unser Leben nachdachten. Wir gingen zwar miteinander, aber jeder für sich. Wenn man die Ruhe nicht in sich selber findet, ist es umsonst sie anderswo zu suchen. Je näher wir nach Santiago kamen umso schöner wurde die Gegend. Wege führten durch grüne Weiden und Eukalyptuswälder, vorbei an Kastanienbäume und uralten mit Efeu bewachsenen Steineichen.
Achtsames gehen ist ,,Beten mit den Füßen und Meditation in Bewegung“

Auf unseren Weg begegneten uns die unterschiedlichsten Pilger: per Rad, per Pferd, per Esel, per Bus und die letzten 100km die „Sackerltouristen“ wie sie von uns liebevoll bezeichnet wurden.
Österreicher trafen wir wenige, dafür Pilger aus aller Welt. Die Verständigung war kein Problem, weil es am Camino nur eine Sprache gibt, die „Pilgersprache“ (mit Händen und Füßen). Täglich macht man neue Bekanntschaften, man geht ein Stück gemeinsam und irgendwann verliert man sich aus den Augen.


Das Ankommen in den Herbergen war jeden Tag eine Überraschung. Die Qualität des Schlafplatz war egal – Hauptsache, man hatte einen. Es ist eine echte Herausforderung die Ansprüche in punkto Komfort und Hygiene auf „Null“ zu reduzieren. Die Nacht verbrachten wir oft mit 30 - 100 Pilgern in einem Raum. Einige Herbergen waren in Kirchen und Klöstern, wo es am Abend eine Pilgermesse mit anschließendem Pilgersegen gab. Diese Messen waren für uns Pilger immer etwas besonderes, man fühlte sich miteinander noch enger verbunden, obwohl wir die Sprache nicht verstanden. Bewegend war auch, wie intensiv die Spanier die Gottesdienste feierten. Wir besuchten  wunderschöne Kathedralen in Burgos, Leon und Astorga, aber doch fühlten wir uns in den kleinen, schlichten, aus Stein gemauerten Kirchen Gott näher.

Der Rucksack war unser wichtigster Begleiter, obwohl er oft furchtbar drückte. In ihm war alles enthalten, was wir den täglichen Gebrauch benötigten. Man kommt zu Erkenntnis, wie wenig Dinge man zum Leben wirklich braucht. Das heißt: täglich Wäsche waschen, mit der Hand und meist mit kaltem Wasser. Nur in den großen Herbergen gab es Waschmaschinen und Trockner.

Die Ankunft: Am Freitag, den 13.10 um 14Uhr – nach 26 Tagen und knapp 700km- sahen wir Santiago de Compostela vor uns. Je näher wir der Kathedrale kamen desto stiller wurden wir, es kam eine gewissen Wehmut hoch, dass der Weg jetzt zu Ende war.

Das große Glücksgefühl fehlte, als wir auf dem großen Platz vor der Kathedrale standen. Die vielen Leute, Busse und laute Stimmengewirr waren wir nicht mehr gewohnt. Wir flüchteten in die Kathedrale – wunderschön, prunkvoll, wieder viele Leute. Unruhe, es war keine Ruhe um anzukommen.

Wir beschlossen das Zertifikat im Pilgerbüro abzuholen und eine passende Unterkunft zu suchen. Nach einigen vergeblichen Versuchen bei sehr freundlichen und hilfsbereiten Spaniern fanden wir unser „Paradies“. Es war eine kleine private Pension, nur fünf Minuten vom Dom entfernt, ein wunderschönes Zimmer alles in weiß eingerichtet mit Bad und WC.

Nun waren wir ganz angekommen, wir umarmten uns und weinten. Nach einer ausgiebigen Dusche und einem Schläfchen im Himmelbett gingen wir am Abend zur Pilgermesse.

Jetzt war alles anders, tiefe Dankbarkeit, es ohne große Probleme geschafft zu haben, ohne Blasen an den Füßen, das Ziel erreicht zu haben, ein unbeschreibliches Glücksgefühl.

Es ist Tradition die große Jakobsfigur am Altarraum zu umarmen. Am Nachmittag waren wir noch nicht bereit dazu gewesen, uns in einer endlos langen Reihe anzustellen um dranzukommen. Die Pilgermesse war sehr berührend, und als zum Schluss das riesige Weihrauchgefäß hochgezogen und durch das Kirchenschiff geschwungen wurde, war uns bewusst, dass wir etwas Einzigartiges erleben durften.

Am Sonntag fuhren wir gemeinsam mit anderen Pilgern nach Finisterre ans Meer. Dieser Ort wurde früher als „Ende der Welt“ bezeichnet. Nach 3 Tagen in Santiago war es auch für uns Zeit abzureisen, mit dem Flugzeug ging es über Barcelona wieder zurück nach Wien.

Ankommen in der Heimat – schön, seine Lieben wieder umarmen zu können. Ankommen – sich wieder an den Alltag zu gewöhnen.

Aber uns bleibt die Erinnerung und die Erkenntnis, dass es wieder neue Ziele gibt – die Sehnsucht bleibt.                                                                                                             
                                                                                                                           
Josefa Hofbauer

en français

Le “Chemin de Compostelle” c´est le “chemin de la vie”

Cette phrase a gagné toujours plus de sens pendant notre voyage. Le Chemin de Compostelle est, en effet, aussi captivant que celui de la vie, il est imprévisible et tout peut changer d´un moment à l´autre. Personne ne peut savoir ce qui arrivera le lendemain : soleil, pluie, froid ou chaleur, avec tous les hauts et les bas.

Nous avions ce chemin de Compostelle en tête depuis longtemps. Cette année, c´est finalement arrivé. Dès le printemps nous avions réservé le vol pour un aller-retour. Le 17/09, nous prenions un vol de Vienne à Barcelone puis vers San Sebastian, de là, nous prenions le bus direction Pamplona.

La première difficulté fut de trouver les indications du chemin de Compostelle, mais étant donné que nous avions des sacs à dos et des cannes de marche, les espagnols savaient tout de suite que nous cherchions – le “Camino“.

À partir de ce moment là, la flèche jaune, le [signe des moules] et le salut “bueno Camino” nous ont accompagnés jusqu´à destination. Les premiers 100 km furent les plus fatigants. Il faisait très chaud et nous n´avions pas trouvé notre rythme de marche et le rythme du temps ne correspondait pas à nos habitudes. Le matin il fait jour plus tard et le plus souvent, nous ne prenions pas un petit-déjeuner avant 9 heures et nous étions en route depuis déjà 2 heures. L´après-midi, nous faisions la ''siesta” et le soir, il y avait le menu du pèlerin à partir de 20 heures. Le repas était délicieux et suffisant, naturellement, il y avait toujours une bouteille de vin rouge.

Jusqu´à Burgos, le Camino passait à travers des vignes, près d´amandiers, de pruniers ; quelque chose de très ressourçant pour nous. Mais il y avait aussi des jours où nous traversions des endroits désertiques, des paysages sans végétation ou sur des chemins caillouteux proches des routes nationales. C´était les moments où nous restions silencieuses et pensions à notre vie. Nous allions ensemble mais chacune pour soi. Quand quelqu´un n´a pas le moyen de trouver la paix en lui, il ne peut pas la trouver par les autres. Plus nous approchions de Santiago, plus l´environnement était beau. Les chemins nous amenaient au travers de champs verts et de forêts d´eucalyptus, nous faisaient passer près de châtaigniers et de très vieux chênes sur lesquels pousse du lierre.

Avancer prudemment c´est “prier avec les pieds et comme une méditation en mouvement”

Sur le chemin, nous rencontrions différents pèlerins qui allaient à vélo, à cheval, avec un âne ou en bus et durant les 100 derniers kilomètres les “routards” (Sackerltouristen) comme on les appelle. Nous croisions peu d´autrichiens mais des pèlerins du monde entier. La communication n´était pas un problème car il existe un seul langage sur le Camino, le langage des pèlerins (avec les mains et les pieds). Chaque jour, nous faisions de nouvelles connaissances, on faisait un peu de route ensemble puis on se perdait de vue.

L´arrivée dans les auberges réservait chaque jour des surprises. La qualité du couchage n´avait pas d´importance, ce qui comptait c´était d´en avoir un. C´est un véritable défi de réduire le confort et l´hygiène au niveau zéro. Nous passions souvent la nuit dans une pièce avec 30 à 100 pèlerins. Quelques auberges se trouvaient dans des églises ou des cloîtres, là, après le dîner, il y avait une messe pour les pèlerins avec la bénédiction. Ces messes étaient pour les pèlerins quelque chose d´important, nous nous sentions encore plus proches les uns des autres.

Le Sac à dos était notre compagnon le plus important, bien que parfois, il était terriblement pesant. Il y avait à l´intérieur tout ce dont nous avions besoin pour le quotidien. On se rend compte que nous avons besoin de peu de choses pour vivre, à savoir : faire sa lessive quotidienne à la main et le plus souvent à l´eau froide. Il y avait des lave-linge et sèche-linge uniquement dans de grandes auberges.

L´arrivée : le vendredi 13 octobre à 14 heures. Après 26 jours et environ 700 km, nous apercevions Santiago de Compostelle. Plus nous approchions de la cathédrale, plus nous devenions calmes. Un sentiment de mélancolie montait alors que le chemin arrivait à sa fin.

Ce fort sentiment de bonheur a disparu quand nous nous sommes trouvées sur la grande place de la cathédrale. Nous n´avions plus l´habitude de la foule, il y avait des bus, du bruit. Nous sommes allés dans la cathédrale pour fuir : magnifique, somptueuse et encore beaucoup de monde, mais impossible d´y trouver le calme.

Nous décidions alors d´aller chercher le certificat au bureau des pèlerins et de chercher un logement approprié. Après de vaines recherches auprès d´amis et d´espagnols serviables, nous avions trouvé notre “Paradis”. C´était une petite pension privée, à seulement 5 minutes de la cathédrale, une chambre magnifique tout en blanc avec salle de bains et wc. Enfin installées, nous nous sommes étreintes et avons pleuré. Le soir, après une bonne douche et avoir dormi un peu, nous sommes allées à la messe des pèlerins. Tout était devenu différent, nous ressentions de la gratitude, sans de gros problèmes à régler, sans ampoules aux pieds, sans but à atteindre, une béatitude indescriptible.

Etreindre la statue de St Jacques est une tradition. L´après-midi, nous ne nous étions pas sentis prêtes à nous mettre dans une file d´attente pour le faire.

La messe des pèlerins était très touchante et quand à la fin, ils ont traversé la nef avec l´encensoir, nous nous sommes rendu compte que nous vivions quelque chose d´exceptionnel.

Le dimanche, nous sommes parties à la mer, avec d´autres pèlerins, à Fistera. Cet endroit était nommé à l´époque “la fin du monde”. Après 3 jours à Santiago, il était temps pour nous de repartir à Vienne via Barcelone.

Arrivées au pays, c´était beau de pouvoir à nouveau étreindre les siens et retrouver son quotidien.

Mais il nous reste les souvenirs et l´expérience et le sentiment qu´il y aura à nouveau d´autres buts, la nostalgie reste.

Josefa Hofbauer

des nouvelles de Mieko (Japon) 

Hi !  Jean Claude,
After the camino, Sun is traveling now with other Korean girl and
they were in Egypt at the beginning of March.
I don't know when they will be back to Korea, but I want to see
Sun somday.
Yes, I miss the camino and also remember I talked with you and
your friend.  
In Japan, there are many cherry blossom and people drink and
eat with fun under the cherry tree.  Cherry blossom tree is very
beatiful and symbolic of Japanese April
How is your place ?
How are you ?
Take care,
Mieko

Voilà quelques jours, notre ami josé (la réunion) souhaitait avoir des nouvelles des uns et des autres, et principalement de savoir comment se déroulait notre retour....

voici le mail qu'il me transmettait....

Si c'est l'occasion de communiquer et de partager, alors, de tout coeur :
Bonne Fête à tous !

Jean-Claude, Dédé, Sébastien... et tous les autres, et cela se voit, nous  avons été marqués comme au fer rouge, non ? Et plus le temps passe, plus cette marque est visible...

J'ai quitté le Chemin depuis octobre dernier, mais le Chemin lui, ne m'a plus quitté. Le refaire ? je crois que j'aurais bien trop peur de désacraliser l'expérience !

De mon point de vue, cette expérience est UNIQUE. La renouveler équivaudrait pour moi à accepter de revivre ma vie la connaissant déjà, bien entendu - Est-ce souhaitable ? Est-ce utile ? n'est-ce pas dangereux ?

Mais au fait, pour la plus grande majorité d'entre nous, nous sommes rentrés qui en voiture, qui en avion, qui par le train ou le car...Alors que la Tradition ancienne voulait un retour à pied (et pour cause !). Dans ce cas, pourquoi ne pas terminer l'expérience en partant à pied de Santiago (ou Finisterra) vers chez nous ?

L'Odyssée après l'Iliade... logique, non ?

J'aimerais avoir votre point de vue sur la question dans un simple esprit d'échange et de partage. Et pour prolonger cette chaleur fraternelle si particulière à notre expérience compostellane.

Avec toute mon affection à tous.

José Naud